SINGLE POST

Einatmen - Ausatmen...

January 31, 2017

 

 

 

Es klingt so einfach, einatmen... ausatmen... Machen wir das nicht täglich ca. 14.500 mal? Was soll da so besonders sein? Wir müssen ja atmen, wir können nicht darauf verzichten. Ja, das stimmt! Aber hast Du schon einmal darauf geachtet, wie Du atmest? Eher flach, oder eher tief? Eher in die Brust, oder eher in den Bauch? Wie verändert sich Deine Atmung bei Stress? Wie bei Ruhe und Entspannung? Wie atmest Du im Schlaf? Und wie, wenn Du ganz normal arbeitest, verschiedene Sachen hebst, Dich bückst, oder auch wenn Du isst?

Wer sich seine Atmung einmal ganz genau anschaut, wird viele Dinge erkennen, die vorher unbemerkt blieben, gewissermaßen unbewusst abliefen. Auch wenn sie unbewusst abläuft, beeinflusst sie maßgeblich unser Leben, steuert unseren Hormonhaushalt, unsere Stimmung, Anspannung,  Entspannung und Vieles mehr.

Durch aktive und bewusste Atmung können viele gesundheitliche Blockaden gelöst werden, mehr Bewusstheit hergestellt- und somit das eigene Leben stärker in die Balance gebracht werden.

Viele Menschen berichten, dass die immer bewusstere Atmung ihre innere Wahrnehmung von sich selbst, ihrem Leben und ihrer Umgebung enorm verändert hat. Hin zu mehr Zufriedenheit, Gelassenheit, Kraft, Ruhe, Liebe u.v.m.

Über die Atmung lassen sich auch viele Prozesse tiefenpsychologisch auflösen und normalisieren.

 

Vielleicht ist dies auch der Grund, weshalb viele Menschen sich den fernöstlichen Lehren und Sportarten zuwenden, weil dort die Atmung eine zentrale Rolle spielt. In meinen Einzelsitzungen ist atmen bzw. atmen lernen immer ein zentraler Bestandteil, auf dem die weitere Arbeit aufbaut. 

Ich glaube, wer einmal am eigenen Leib erfahren hat, wie eng ein Brustkorb werden kann, wenn die Atemhilfsmuskulatur z.B. stressbedingt verkümmert ist, weiß, wie entlastend und normalisierend richtiges atmen und später auch durchatmen, sein kann.

 

Übung: Nimm Dir 10 Minuten Zeit und konzentriere Dich nur auf Dein Ein- u. Ausatmen. Schau, ob Du in den Brustkorb oder in den Bauch atmest. Kannst Du lange Atemzüge nehmen, oder hast Du eine schnelle kurze Frequenz? Versuche lange Atemzüge zu nehmen und atme zunächst etwas länger aus, als ein. Wenn das gut klappt, versuche möglichst die gleiche die Zeit, zum Einatmen und Ausatmen zu brauchen. Du kannst innerlich zählen, oder wenn Du im Auto sitzt, z.B. die Leitplanken zählen.

Mache diese Übung mindestens 5 Minuten. Konzentriere Dich darauf, wie sich Dein Brustkorb hebt und senkt, wie die Luft in Deine Lungen strömt und auch wieder hinausgleitet.

 

Für alle, die schon geübter sind, klicke auf das Bild und ich stelle Dir eine 1,5-stündige Atemmeditation zur Verfügung. Aber Vorsicht! Diese Meditation muss im Liegen ausgeführt werden. Solltest Du feststellen, dass es Dir nicht gut geht, brich umgehend ab. Du kannst es später noch einmal probieren, bzw. die Intensität reduzieren. Werde achtsam mit Deinem Körper!

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

©2017 by SteffenSuesse.de